Der G'rode Michl


ISBN: 9783900434465


Der G'rode Michl
Portrait einer anarchistischen Zeitschrift

Von Karl Lammerhuber

Wien: Verlag Monte Verita, 1993 (= Edition Wilde Mischung; Band 7). Broschiert: 65 Seiten. ISBN: 978-3900434465.

Beschreibung:

Der „G'rode Michl" , aus der Taufe gehoben vom anarchistischen „Autodidakten" Franz Prisching, erschien mit einigen Unterbrechungen kontinuierlich von Oktober 1903 bis Februar 1914 in bzw. bei Graz. Bei dieser „Parteilosen Monatsschrift für allseitige Reform" handelte es sich um ein relativ reichweitenstarkes anarchistisches Blatt, das neben der interessanten Tatsache seiner Existenz auch vor allem wegen der in ihm abgehandelten weltanschaulichen Positionen Aufschluss über den ideologischen Zustand der österreichischen Anarchistenbewegung dieser Zeit geben kann. Der Autor hat sich bemüht, statt einer unreflektieren Huldigung von Zeitschrift und Herausgeber die lebendigen Widersprüche eines Stücks anarchistischer Presseagitation im Osterreich des frühen 20. Jahrhunderts in den Mittelpunkt seiner Studie zu rücken.

Karl Lammerhuber, Mag.phil., geboren 1956 in Steyr, studierte Germanistik, Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaften sowie Politikwissenschaft an der Universität Wien. Die vorliegende Studie ist Teil seiner 1992 am FB Publizistik eingereichten Diplomarbeit „Die deutschsprachige anarchistische Presse Osterreich-Ungarns. Antimodernismus und die Herstellung von Gegenöffentlichkeit in der anarchistischen Subkultur“. Der Autor lebt als Mittelschullehrer in Wien.



Preis:

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Der Grode Michl