Mit der Nutzung unseres Shops erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.  Mehr Informationen
Einverstanden
Libertad Verlag - Bücher der Freiheit und Solidarität
Autorenbuchhandlung des DadAWeb

Die Zukunft

Die Zukunft
Für eine größere Ansicht klicken Sie auf das Vorschaubild
ISBN: 9783900434359
GTIN/EAN: 9783900434359
Verlage: Verlag Monte Verita
Mehr Titel von: Verlag Monte Verita
10,00 EUR
inkl. 5 % MwSt. zzgl. Versandkosten


Die Zukunft
Organ der unabhängigen Sozialisten 1892-1895

Von Anna Staudacher

Wien: Verlag Monte Verita, 1992 (= Edition Wilde Mischung; Band 1). Broschiert: 48 Seiten. ISBN: 978-3900434359.

Beschreibung:

Historische Skizze der in Wien von 1892 bis 1896 erschienenen sozialistischen Monatsschrift "Die Zukunft", die nach Max Nettlau das erste Blatt in Osterreich war, in dem "anarchistische Ideen theoretisch offen besprochen" wurden. Dementsprechend scharf war die Staatsrepression gegen das Blatt: Bereits die ersten sechs Nummern wurden - bis auf eine Ausnahme - sämtlich von der Staatsanwaltschaft konfisziert.

Die Zukunft wurde als Parteizeitung der "Unabhängigen Sozialisten" gegründet, die sich am 7. August 1892 in Wien konstituiert hatten. Die Unabhängigen Sozialisten standen links von der Sozialdemokratie. Sie orientierten sich an den Zielen der österreichischen Radikalen seit 1880. Es waren überwiegend junge Intellektuelle, deren Gesellschaftsbild nicht marxistisch, sondern von den Idealen der russischen Narodniki geprägt war.

Für ihre Organisation übernahmen die Unabhängigen Sozialisten das Gruppensystem der "Radikalen Arbeiter-Partei" (RAP) der 1880er Jahre. Die föderalistische Struktur der Partei wurde in Abgrenzung zur Sozialdemokratie begründet, da sich "aus einer zentralistischen Organisation [...] naturgemäß und mit unleugbarer Notwendigkeit die Herrschaft eines Teils über den anderen" bildet. Die Aufgabe der Unabhängigen sah man darin, "auch dem zukünftigen Zwangsstaat der Sozialdemokratie" entgegenzuarbeiten. (Nach Staudacher: Die Zukunft, S. 21 u. 27)

Über die Autorin:

Anna Standacher, geboren 1946, studierte Geschichte, Deutsch und Romanistik in Wien, Lausanne und Genf. Forschungsstipendien für Italien und Polen. Praktikantin am Historischen Institut der Jagiellonischen Universität Krakau und Mitglied des österreichischen Instituts für Geschichtsforschung. Veröffentlichungen u.a.: "Sozialrevolutionäre und Anarchisten. Die andere Arbeiterbewegung vor Hainfeld", Wien 1988.

Kunden, die diesen Artikel kauften, haben auch folgende Artikel bestellt: